Wie läuft das Stechen eines Piercings am Ohr ab?

Frage

Hey
Ich möchte mir einen Piercing oben am Ohr also da bei Knorpel stechen lassen aber vorher mööchte ich gerne wissen wier genau das abläuft also:
Wird der Pierving mit einem Stich durch den Knorpel gestochen?
Wird davor irgendwas betäubt?
Wie sind die Schmerzen während dem Stechen?
und wie danach?
Hattet ihr irgendwelche Beschwerden?

lg Winsisi

Beste Antwort:

Das ist eine Kleinigkeit. Geht ruckzuck – kaum eine Sekunde und schmerzt auch nicht. Wer nicht gerade eine Krampfader am Ohr hat, kann das getrost riskieren.

Antwort von DR Eisendraht

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Tom Scharlock 5 Monaten 3 Antworten 47 Ansichten Gerade angemeldet 0

Antworten ( 3 )

  1. Avatar

    Du meinst wohl ein Helix oder ?
    Nein davor wird nichts betäubt.
    Merkst du nicht. Ist genauso wie Ohrringe stechen .
    Dannach ist es etwas geschwollen und rot aber nach ein paar Tage geht das weg.
    nein gar nicht außer das ich immer Desenfeziert habe. Und am ersten Tag habe ich auch mit einem Kühl-akku gekühlt.

    Schau dir das in youtube.de an. Da sind einige Videos drin .
    “Helix stechen” o.ä

    LG

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  2. Avatar

    Hallo. Also als erstes such Dir auf alle Fälle einen Piercer wo schon jemand war den Du kennst. Hygiene ist das Wichtigste damit es nachher keine bösen Überraschungen gibt.
    Du kannst es mit einem Eisspray “betäuben” lassen es gibt auch ne Creme. You tube ist so eine Sache, da gibt es Leute die schreien, stöhnen oder sonstige Geräusche von sich geben. Das ist aber nicht der Schmerzen wegen. Manchmal geht das automatisch. Danach gelegentlich drehen und ständig desinfizieren. Meisst schwillt es etwas an und nachts drauf liegen kommt nicht so gut. Das erste Piercing so lange drinnen lassen wie es gesagt wird, das macht schon Sinn. Viele wollen es gleich austauschen was oft mit einer Entzündung endet.

    Beste Antwort
  3. Avatar

    Das läuft so ab: Du kommst da hin und sagst, was du haben willst. Dann füllst du ein Formular aus mit deinen Daten wie Alter etc. Falls du einen Allergiepass hast, dann solltest du den mitnehmen. AUßerdem erteilst du dem Piercer dadurch eine Vollmacht, denn Piercen gilt nach wie vor als Körperverletzung. Das ist zumeist auch die Verzichtserklärung, dass du den Laden oder den Piercer nicht belangen wirst, falls etwas schief geht. Das Ganze wird dann noch mit deinem Personalausweis abgeglichen und los gehts.
    Idealerweise führt man dich in einen seperaten Raum. Sollte dies nciht der Fall sein, solltest du in Erwägung ziehen den Laden wieder zu verlassen, aus hygienischen Gründen.
    Der Piercer bereitet dann alles vor. Dazu gehört das holen steril verpackter Instrumente, einer Kanüle und des Schmucks. Schmuck und Kanüle müssen unbedingt verpackt sein, die Zangen sind oft mit medizinischen Geräten gereinigt. Bevor es an deinen Körper geht muss sich der Piercer die Hände desinfizieren und Gummihandschuhe anziehen.
    Dann schaut sich der Piercer dein Ohr an und guckt, wo die richtige Stelle für das Piercing ist. Es sollen ja keine Gefäße verletzt werden. Die Stelle wird dann mit einem entsprechenden Stift markiert und du darfst dir das dann meist im Spiegel angucken und sagen, ob das okay ist oder ob du das gerne woanders hättest.
    Sobald du dein okay gegeben hast, wirst du wieder gebeten dich hinzusetzen/legen (je nach Studioeinrichtung). Im Idealfall wechselt der Piercer jetzt nochmal die Handschuhe.
    Dein Ohr bzw die Einstichstelle wird dann mit einer Zange fixiert. Dann folgt der nicht einfache Teil, das durchstechen. Ja, es tut weh. Und du wirst es hören, wie sich die Nadel durch den Knorpel bohrt.
    Die Kanüle ist in der Regel etwas größer als die Stärke des Schmucks. Das hat den Vorteil, dass der Stichkanal am Ende in Ruhe heilen kann, da er keinem Dehnungsstress ausgesetzt ist. Das nennt man punchen. Kannst auch lochen dazu sagen 😉 Die Kanüle wird durchgezogen, drin bleibt ein Plastikröhrchen. Die schneiden das um die Einstichstelle herum kurz. Das Röhrchen hilft dabei den Schmuck einzusetzen, der schmerzhafteste Teil des ganzen. Vor allem bei BCRs ist das ein ziemliches Gefuckel, nicht sehr angenehm. Wenn der Schmuck drin ist, bist du auch schon fertig.

    Betäubt würde ich bisher oberflächlich nur bei einem einzigen Piercing, dem Labret. Alle anderen (unter anderem Zunge und Knorpelpiercings) blieben alle unbetäubt. Der kurze Schmerz gehört dazu. Wie schmerzhaft du das erlebst hängt stark von deiner Schmerzempfindlichkeit und deiner Tagesform ab. Ich hab damals die Hand meiner Freundin fast zerquetscht, aber der Tragus dann, der ja auch ein Knorpelpiercing ist, kam mir vor wie ein Spaziergang. Ist sehr unterschiedlich.

    Und natürlich dauert es ein wenig, bis das abgeheilt ist. Mein Helix hat neun Monate gebraucht. In der ersten Zeit merkst du es halt, wenn du auf der Seite schläfst, man bleibt beim kämmen gerne daran hängen, aber das geht alles vorbei. Man braucht viiieeeeel Geduld. Es kann gut sein, dass du in den ersten Tagen überhaupt keine Probleme hast und es dann plötzlich losgeht. Die Probleme können verschieden sein. Pochen, Empfindlichkeit, Eiter, Schwellung… Wichtig ist die regelmäßige Pflege und möglichst wenig Bewegung am Piercing. Nicht herausnehmen, bis der Piercer sein okay gibt.

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